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Änderungen vorbehalten
Die Abonnementkonzerte beginnen jeweils um 20.00 Uhr in der Stadthalle.
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| Donnerstag, 22. September 2011 |
Dresdner Kapellsolisten |
Helmut Branny Leitung
| | Eckart Haupt Flöte
| | | Astrid von Brück Harfe | |
Die Dresdner Kapellsolisten gründeten sich im März des Jahres 1984. Junge Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden schlossen sich zu einem Kammerorchester zusammen, um mit lebendigen Interpretationen des klassischen und romantischen Erbes den heutigen Hörer zu erreichen. Spannung und Impulsivität zeichnen die Wiedergaben der Dresdner aus. Jeder Musiker ist an seinem Platz aufgefordert, aktiv und gleichberechtigt den Probenprozess mitzugestalten.
Geleitet wird das Orchester vom „primus inter pares“ Helmut Branny. Dem Studium als Kontrabassist an der Musikhochschule in Dresden, an die ihn heute ein Lehrauftrag bindet, folgte ein Engagement an der Sächsischen Staatskapelle, der er noch heute angehört. Eine Vielzahl von CD-Aufnahmen der Kapellsolisten unter seiner Leitung dokumentieren die künstlerische Vielseitigkeit.
Eckart Haupt war zu Beginn seiner Laufbahn zehn Jahre Soloflötist der Dresdner Philharmonie, ehe er 1981 in gleicher Funktion an die Sächsische Staatskapelle Dresden verpflichtet wurde. Reisen als Solist führten ihn in die bedeutendsten Musikzentren Europas sowie nach Japan, wo seine Leistungen von der Presse mit Superlativen gewürdigt wurden. Als gefragter Lehrer leitet er seit 1970 eine Flötenklasse an der Dresdner Musikhochschule.
Astrid von Brück begann 11jährig an der Spezialschule für Musik Berlin mit der kontinuierlichen Ausbildung im Hauptfach Harfe. Bereits in den beiden letzten Jahren ihres Studiums wurde sie Substitutin an der Staatsoper Berlin. Seit 1991 ist sie Soloharfenistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden, wurde 1994 Harfenistin des Festspielorchesters der Bayreuther Festspiele.
Programm:
| Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 83 g-Moll „La Poule“
| | Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Flöte, Harfe und Orchester
| | C-Dur, KV 299
| | Franz Schubert | Sinfonie Nr. 2 B-Dur, D 125
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| Montag, 14. November 2011 |
Martin Stadtfeld - Klavier |
Der Pianist Martin Stadtfeld gab mit 9 Jahren sein Konzertdebüt und studierte ab seinem 14. Lebensjahr an der Musikhochschule Frankfurt bei Lev Natochenny. Im Jahr 2002 hatte er mit dem ersten Platz des internationalen Bach- Wettbewerbes in Leipzig den bedeutendsten Wettbewerbserfolg seiner künstlerischen Laufbahn. Er gewann als erster bundesdeutscher Pianist diesen Preis, der in den 14 Jahren zuvor nicht vergeben worden war. Dieser Erfolg öffnete dem jungen Künstler endgültig die Türen zu den wichtigsten Konzertpodien Europas. Auch wenn Bach das Alpha und Omega seines Denkens ist, reicht die Bandbreite der von Martin Stadtfeld interpretierten Werke von Bach über die Wiener Klassik hin zu den Werken der Romantik und den großen romantisch-expressiven Klavierkonzerten wie Tschaikowsky und Rachmaninoff.
Konzertauftritte führten ihn in die wichtigsten Musikzentren und zu den großen Orchestern Europas, der USA und Japans. Er konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St. Martin in the Fields, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Staatskapelle Dresden u.v.m. Er ist gefragter Solist so namhafter Festivals wie Salzburg, Ansbach und der Schubertiade. Eine Vielzahl von CD-Aufnahmen, exklusiv für Sony, brachten zahlreiche Preise. Im Jahr 2003 erhielt Martin Stadtfeld erstmals einen Echo Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres. 2007 wurde er mit seinem dritten „Echo“ für die Aufnahmen der Klaviersonaten von Johann Sebastian Bach ausgezeichnet. Die Reihe setzte er 2008 mit der Auszeichnung für die „Beste Soloeinspielung“ der späten Sonaten von Franz Schubert fort. Ein besonderes Anliegen des Künstlers ist es, Kindern und Jugendlichen in Schulen den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen.
Programm:
| Johann Sebastian Bach | XII Praeludium und Fuga á 4 ¬- f-Moll BWV 857
| | Ludwig van Beethoven | Klaviersonate Nr. 23 F-Moll op. 57
| | „Apassionata“
| | Johann Sebastian Bach | XIX Praeludium und Fuga á 3 - A-Dur BWV 864
| | Franz Schubert | Klaviersonate A-Dur D 959
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| Montag, 09. Januar 2012 |
Midori - Violine / Özgür Aydin - Klavier |
Midori Violine
| | Özgür Aydin Klavier
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Nach mehr als 100 Konzerten in 19 Ländern in der Saison 2010/11 mit den bedeutendsten Orchestern in den wichtigsten Konzertsälen geht mit der Verpflichtung von Midori nach Eckernförde ein Traum der Konzertreihe in Erfüllung. Das berühmte Debüt Midoris als Elfjähriger bei den New Yorker Philharmonikern unter Zubin Mehta liegt inzwischen 30 Jahre zurück. Die 1971 in Osaka geborene Violinvirtuosin hat sich seit langer Zeit die USA als Wahlheimat erkoren. Ihre Künstlerpersönlichkeit darf man als einmalig bezeichnen. Sie ist Denkerin mit gemeinschaftlichem Engagement und Psychologiestudium, gerühmt für die atemberaubende, intensive musikalische Zwiesprache mit ihrem Publikum, unermüdlich um den Erdball unterwegs zu den Musikzentren und ihren sozialen Projekten. Im September 2007 wurde sie von den Vereinten Nationen zur „Botschafterin des Friedens“ ernannt. An der Universität von Südkalifornien leitet sie als Professorin die Streicherabteilung. Dazu kommt ihr Engagement in vier gemeinnützigen Organisationen, als Wichtigste sei die Organisation „Midori and Friends“ genannt.
Özgür Aydin gewann 1997 den renommierten Wettbewerb der ARD. Mit diesem Erfolg öffnete sich ihm der Weg zu den internationalen Konzertpodien der Welt. Heute gehört der türkische Pianist zu den vielversprechendsten Pianisten seiner Generation. Seine individuellen, feinsinnigen Interpretationen werden von Presse und Publikum gleichermaßen enthusiastisch aufgenommen. Er gibt zahlreiche Kammerkonzerte mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und seit 2009 mit der Geigerin Midori.
Programm:
| Anton Dvorák | Vier Romantische Stücke für Violine und Klavier op. 75
| | Johannes Brahms | Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 78
| | „ Regenlied-Sonate“
| | György Kurtág | Tre Pezzi per Violino e Pianoforte op. 14e
| | Ludwig van Beethoven | Sonate für Klavier und Violine A- Dur „Kreutzer-Sonate“
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| Mittwoch, 22. Februar 2012 |
Concerto Köln |
| Martin Sandhoff - Leitung und Flöte | |
Bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 1985 hatte sich das Ensemble Concerto
Köln einen festen Platz in der ersten Reihe der Orchester für Historische Aufführungspraxis
erspielt. Von Anfang an waren Publikum und Kritik gleichermaßen vom
lebendigen Musizierstil des Ensembles begeistert. Während zahlreicher Tourneen in
Nord- und Südamerika, Südostasien, Japan, Israel und den meisten Ländern Europas
trug und trägt Concerto Köln seine musikalische Botschaft und den Namen seiner
Heimatstadt in die Welt. Concerto Köln kann eine Diskographie von mehr als 50 CDs
vorweisen, unter anderen für die Deutsche Grammophon Gesellschaft. Ein großer
Teil dieser CDs wurde mit bedeutenden Preisen wie dem Echo, dem Grammy und
dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Mit bestechender Regelmäßigkeit
gelingt es dem Orchester, Komponisten zu entdecken, deren herrliche
Musik im Schatten des Wirkens der großen Namen stand und die zu Unrecht in Vergessenheit
gerieten.
Die künstlerische Leitung liegt seit 2005 in den Händen von Martin Sandhoff. Die
Besetzungsgröße des Ensembles variiert je nach Programm und Repertoire. Der
Historischen Aufführungspraxis verpflichtet, ist es Concerto Köln ein Anliegen,
weitgehend ohne Dirigenten zu spielen. Bei sehr umfangreich besetzten Produktionen
arbeitet Concerto Köln jedoch mit so bedeutenden Dirigenten wie Ivor Bolton,
René Jacobs, Marcus Creed und Daniel Harding zusammen. Von den künstlerischen
Partnern seien nur Cecilia Bartoli, Waltraud Meier, der Pianist Andreas Staier und der
Balthasar–Neumann-Chor erwähnt.
Programm:
| Evaristo F. dall Abaco | Concerto a più Instrumenti e-Moll op. 5 Nr. 3
| | Pietro Locatelli | Concerto grosso g-Moll op. 1/12
| | Johann Sebastian Bach | Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur
| | Antonio Vivaldi | Concerto für Violoncello und Streicher Nr. 23 d-moll RV 407
| | Giovanni B. Sammartini | Sinfonia für Streicher und b.c. A-Dur
| | Johann Sebastian Bach | Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur |
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| Donnerstag, 15. März 2012 |
Trio Ex Aequo - Klavier-Trio |
Matthias Wollong - Violine
| | Matthias Moosdorf - Violoncello
| | | Gerald Fauth - Klavier | |
Das Trio EX AEQUO ist mehr als die Summe seiner Teile, und man fragt sich,
warum die drei Musiker sich erst 2009 zu einem Klaviertrio gefunden haben. Jeder
für sich hat mit den anderen schon seit Jahren konzertiert; ausgebildet in den
Meisterklassen von Berlin und Leipzig, kann jeder auf eine beeindruckende Karriere
verweisen.
Der Geiger Matthias Wollong wurde von Giuseppe Sinopoli als 1. Konzertmeister
zur Staatskapelle Dresden geholt. Neben seiner Professur in Weimar leitet er
Tourneen verschiedener Kammerorchester und arbeitet als Solist mit Dirigenten wie
Frühbeck de Burgos, Sir Colin Davis und Bernhard Haitink. Er spielt eine Violine
von Andrea Guarneri aus dem Jahr 1676.
Matthias Moosdorf ist Cellist des in der ganzen Welt konzertierenden Leipziger
Streichquartetts. Er bereiste mit diesem Ensemble mehr als 60 Länder aller Kontinente,
wirkte bei über 80 preisgekrönten CD-Aufnahmen mit. Allein vier Mal gewann
das Leipziger Streichquartett den Echo Klassik. Auch Moosdorf spielt ein
Instrument von Andrea Guarneri, ein Cello aus dem Jahr 1697.
Gerald Fauth, der Pianist des Trio EX AEQUO, ist mit dem Metier des Klaviertrios
aufgewachsen. Er studierte in Dresden und Moskau, gewann bedeutende Wettbewerbe
in Barcelona und Leipzig und konzertierte mit so bedeutenden Orchestern wie
der Dresdner Staatskapelle und dem Gewandhausorchester Leipzig. Er ist Professor
für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn
Bartholdy“ Leipzig.
Programm:
| Franz Schubert | Adagio für Klaviertrio Es-Dur D 897 „Notturno“
| | Ludwig van Beethoven | Klaviertrio B-Dur op. 97 „Erzherzog-Trio“
| | Johannes Brahms | Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101
| | Frank Martin | Trio über irische Volksweisen |
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| Mittwoch, 25. April 2012 |
Norddt. Philharmonie Rostock |
Pavel Baleff - Leitung
| | | Matthias Kirschnereit - Klavier | |
Die Norddeutsche Philharmonie Rostock ist das größte und leistungsfähigste
Sinfonieorchester des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 1897 gegründet,
kann die Philharmonie auf eine lange, erfolgreiche Geschichte verweisen. Das
Orchester ist weit über die Grenzen des Landes gefragt und tritt bei namhaften
Festivals auf. Erneut hat das Orchester den Wechsel seines Chefdirigenten zu verkraften;
nach nur zwei Jahren wechselt Niklas Willén zum WDR. Die „Rostocker“
wurden bereits kurz nach der Wende unter Michael Zilm in Eckernförde gefeiert.
Trotz mehrfacher Kürzungen des Budgets durch die öffentliche Hand konnten die
Rostocker Musiker ihren herausragenden Leistungsstand über all die Jahre halten.
Pavel Baleff, derzeit Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden, ist den
„Rostockern“ kein Unbekannter. Von 1999 bis 2003 war er 1. Kapellmeister und
stellvertretender Generalmusikdirektor am Volkstheater Rostock. Gastdirigate führten
ihn mehrfach an die Dresdner Semperoper und zu so bedeutenden Orchestern wie
den Rundfunksinfonieorchestern des WDR und des Bayrischen Rundfunks.
Matthias Kirschnereit zählt heute zu den führenden deutschen Pianisten seiner
Generation. Konzerteinladungen führten Matthias Kirschnereit zu international
renommierten Klangkörpern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, den Bamberger
Symphonikern, RSO Stuttgart und Leipzig, Sinfonia Varsovia und dem Franz Liszt
Kammerorchester Budapest. Seine CD-Einspielungen wurden mit so wichtigen
Preisen wie dem Echo Klassik ausgezeichnet. Die intensive Zusammenarbeit mit
Sándor Végh und der Camerata Academica Salzburg hatten insbesondere für sein
Mozartverständnis nachhaltige Bedeutung.
Programm:
| Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob. I:88
| | Wolfgang Amadeus Mozart | Klavierkonzert Es-Dur KV 482
| | Franz Schubert | 4. Sinfonie c-Moll, D 417 "Die Tragische"
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| Montag, 14. Mai 2012 |
Vogler Quartett / Oliver Triendl - Klavier |
Tim Vogler - 1. Violine
| | Frank Reinecke - 2. Violine
| | Stefan Fehlandt - Viola
| | Stephan Forck - Violoncello
| | | Oliver Triendl - Klavier | |
Das Vogler Quartett hat sich in vielen Jahren gemeinsamen Musizierens internationale
Reputation erworben. Als Nachfolger des Melos Quartetts wurden „die Voglers“
auf den Lehrstuhl für Kammermusik an die Musikhochschule Stuttgart berufen.
Besondere Schwerpunkte setzen die Musiker im Bereich Musikvermittlung an Jugendliche.
In der Saison 2010/11 beging das Quartett sein 25-jähriges Bestehen in
unveränderter Besetzung. Dass man bereits ein Jahr nach der Gründung als erstes
ostdeutsches Ensemble gleich mehrere Preise beim Streichquartettwettbewerb in
Evian gewann, war der Grundstein für die dann folgende internationale Karriere. Die
vier Streicher präsentieren ein Repertoire, das die ganze Quartettliteratur von Haydn
bis Bartók und die zweite Wiener Schule umfasst. Die Neugierde und Offenheit der
Voglers schlägt sich auch in der regelmäßigen Zusammenarbeit mit renommierten
Kollegen nieder. Das Quartett unterhält eine eigene Konzertreihe am Konzerthaus
Berlin und gründete eigene Festivals.
Der Pianist Oliver Triendl etablierte sich als äußerst vielseitige Künstlerpersönlichkeit.
Etwa 50 CD-Einspielungen belegen sein Engagement für seltener gespieltes
Repertoire aus Klassik und Romantik. Als leidenschaftlicher Kammermusiker musiziert
er mit so bedeutenden Musikern wie David Geringas, Lorin Maazel, Paul
Meyer, Christian Poltera und Jörg Widmann. Die bedeutendsten Streichquartette
holen ihn als Partner. Als Preisträger internationaler Wettbewerbe konzertiert er bei
Festivals und in zahlreichen Musikmetropolen Europas.
Programm:
| Joseph Haydn | Streichquartett F-Dur op. 77 No. 2
| | Erwin Schulhoff | Fünf Stücke für Streichquartett
| | Johannes Brahms | Klavierquintett F-Dur op. 34 |
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