KONZERTREIHE ECKERNFÖRDE
 

 
 

 
 
 
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Programm Saison 2012/2013
Montag, 17. September 2012 Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
Freitag, 16. November 2012 Liederabend Deutsches Lied
Leitung - Prof. Phillip Moll
Montag, 28. Januar 2013 Joachim-Quartett Berlin
Eckart Runge - Violoncello
Mittwoch, 20. Februar 2013 Kremerata Baltica - Gidon Kremer
Sonntag, 03. März 2013 30 Jahre Konzertreihe Eckernförde
Semper Brass Dresden
Mathias Schmutzler Trompete und Leitung
Donnerstag, 18. April 2013 Shin-Heae Kang - Klavier
Mittwoch, 15. Mai 2013 Göttinger Symphonie Orchester
Serge Zimmermann - Violine
Leitung - Christoph-Mathias Mueller
Änderungen vorbehalten

Die Abonnementkonzerte beginnen jeweils um 20.00 Uhr in der Stadthalle.


 


Montag, 17. September 2012

Mendelssohn Kammerorchester Leipzig


Marie-Elisabeth HeckerVioloncello
LeitungPeter Bruns

Das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 zu einem der profiliertesten Ensembles in Deutschland entwickelt. „Brillant“, „mitreißende Umsetzung der Musik“, „flexibler Klangkörper“ sind nur einige Stichworte der begleitenden Presse. Vorbild für die Musiker ist der Namensgeber Felix Mendelssohn Bartholdy. Die thematischen Programme des MKO führen seine Tradition fort, sich für die Musik vergangener Epochen und die Komponisten seiner Zeit einzusetzen und die Jugend zu fördern. Das Orchester begleitet bedeutende Wettbewerbe wie den Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb, gastiert auf renommierten Festivals, darunter das Bachfest Leipzig. Im großen Saal des Leipziger Gewandhauses eröffnete das Orchester zweimal die Internationale Leipziger Buchmesse. Renommierte Künstler wie Lara St. John, Andrea Lieberknecht, Ib Hausmann und Michael Sanderling arbeiten mit dem Orchester zusammen.
Der Cellist und Dirigent Peter Bruns, in Berlin geboren, studierte in seiner Heimatstadt bei Prof. Peter Vogler an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Neben seinem Engagement als 1. Konzertmeister Violoncello der Sächsischen Staatskapelle Dresden war er von 1993-2000 künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals Schloss Moritzburg. Von 1998-2005 hatte er eine Professur für Violoncello an der Musikhochschule Dresden inne und ist seit 2005 in gleicher Position an der Hochschule für Musik in Leipzig tätig.
Marie-Elisabeth Hecker gewann im Alter von 18 Jahren als eine der jüngsten Teilnehmerinnen den ersten Preis beim Rostropowitsch-Wettbewerb, dem bedeutendsten Cello-Wettbewerb, der alle vier Jahre in Paris stattfindet. Als fünftes von acht Kindern einer Pfarrerfamilie aus Kirchberg bei Zwickau entwickelte sie mit fünf Jahren ihre Leidenschaft für das Cello. Im Alter von 14 Jahren erhielt sie Unterricht bei Peter Bruns als externe Schülerin am Landesgymnasium für Musik. 2005 folgte sie ihrem Lehrer als Studentin an die Hochschule für Musik nach Leipzig. 17-jährig spielte M.E. Hecker im Rahmen der Sommerkonzerte der Konzertreihe Eckernförde in der Kirche Borby, ein Jahr vor Gewinn des großen Wettbewerbs, der ihre Weltkarriere startete.


Programm:
Robert VolkmannSerenade Nr. 3 d-Moll op. 69
Joseph HaydnKonzert für Violoncello und Orchester C-Dur
Antonin DvorákSerenade für Streicher E-Dur op.22




Freitag, 16. November 2012

Liederabend Deutsches Lied
Leitung - Prof. Phillip Moll



Josefin FeilerSopran
Aline KostrewaAlt
Jannes MönnighoffTenor
Dominic GroßeBariton
Masako OnoKlavier

Unter dem Motto „Wenn meine Grillen schwirren“ erarbeitet Prof. Phillip Moll auf Anregung der Konzertreihe Eckernförde einen Liederabend mit Studierenden der Hochschule für Musik in Leipzig. Phillip Moll, in Chicago geboren, ist einer der profiliertesten Liedbegleiter seiner Generation. Nach einem Literaturstudium in Harvard und Studium an der Texas University wirkte er bis 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin. Als Begleiter arbeitete er mit so bedeutenden Künstlern wie Jessye Norman und Anne-Sophie Mutter. Seit 2004 unterrichtet er als Professor an der Musikhochschule in Leipzig.
Josefin Feiler studiert seit 2008 in Leipzig und hat neben Aufgaben im Hochschulbereich solistisch mit Orchestern im sächsischen Raum musiziert. Sie war Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang 2010 der Deutschen Oper Berlin. Aline Kostrewa Studentin in der Klasse von Prof. Werner-Dietrich, ist bereits im Gewandhaus solistisch aufgetreten. Auch Jannes Mönnighoff ist als Solist mit dem Chor der Hochschule aufgetreten und verkörperte die Partie des Alfred in der „Fledermaus“. Dominic Große gastierte 2010 beim Bachfest Leipzig und sang bei der Schumann-Festwoche die Partie des Grafen in Mozarts „Hochzeit des Figaro“. Der Pianistin Masako Ono wurde 2009 beim „Nordfriesischen Liedpreis“ der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein überreicht.


Programm:
Robert SchumannSpanische Liebeslieder op. 138
Franz SchubertIm Freien D 880, Der Winterabend D 938
Robert SchumannVier Duette für Sopran und Tenor op. 34
Johannes BrahmsVier Duette für Alt und Bariton op. 28 Neue Liebeslieder-Walzer op. 65




Montag, 28. Januar 2013

Joachim-Quartett Berlin
Eckart Runge - Violoncello



Viviane HagnerVioline
Latica Honda-RosenbergVioline
Hartmut RohdeViola
Jens-Peter MaintzVioloncello
Eckart RungeVioloncello

Mit dem 2011 gegründeten Joachim Quartett Berlin betritt ein Ensemble herausragender Solisten die Konzertpodien in dieser Besetzung als Kammermusiker. Sie sind Preisträger großer internationaler Wettbewerbe wie des Tschaikowsky-Wettbewerbs oder des ARD-Wettbewerbs und konzertieren jeder für sich als Solist mit bedeutenden internationalen Orchestern. Sie unterrichten als Professoren an der Universität der Künste Berlin, der Nachfolgeinstitution der von Joseph Joachim 1869 ins Leben gerufenen Berliner Hochschule für Musik. Mit der Gründung des Joachim Quartetts Berlin setzten die Musiker die große Tradition der von Joseph Joachim mit seinen Professorenkollegen initiierten Quartettabende fort. Heute stellt das Ensemble den Klassikern des Repertoires seltener gespielte Werke der neueren Quartettliteratur oder Uraufführungen gegenüber.

Der Cellist Eckart Runge ist einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation. Als Gründer des Artemis Quartetts ist er seit vielen Jahren regelmäßig auf allen großen Podien der Welt zu Gast. Er war Preisträger mehrerer Wettbewerbe, darunter der Internationale Stradivari Wettbewerb Cremona 1991. Eckart Runge ist Professor an der UdK Berlin und an der Chapelle musicale Reine Elisabeth in Brüssel.


Programm:
Franz SchubertQuartettsatz c-Moll D 703
Ludwig van BeethovenStreichquartett F-Dur op. 18/1
Franz SchubertQuintett für 2 Violinen, Viola und 2 Violoncelli D 956




Mittwoch, 20. Februar 2013

Kremerata Baltica - Gidon Kremer


Gidon Kremer - Violine und künstlerische Leitung

Im Jahr 1997 erlebte das legendäre Kammermusikfest in Lockenhaus eine kleine Revolution. Der Geiger Gidon Kremer präsentierte ein neues Orchester, die Kremerata Baltica, das noch niemand vorher erlebt hatte. Musikerinnen und Musiker aus Lettland, Litauen und Estland eroberten das Publikum des Festivals im Sturm. Mit unbändiger Energie und Spielfreude verpassten die Musiker dem Festival eine Frischzellenkur. Gidon Kremer hat diesem pädagogischen Projekt eine langfristige Perspektive gegeben, um höchsten künstlerischen Ansprüchen zu genügen. So hat er die Möglichkeit, seinen reichen Erfahrungsschatz an junge Musiker aus den baltischen Staaten weiterzugeben – und das Musikleben des Baltikums zu fördern und zu inspirieren.
Aus der talentierten Nachwuchsgruppe, die zu Beginn auch von dem litauischen Dirigenten Saulius Sondeckis betreut wurde, erwuchs schnell ein professionelles Ensemble von internationalem Spitzenniveau. Längst ist das Kammerorchester auf den wichtigsten Podien der ganzen Welt zu Hause. Seine Mitglieder, herausragende Künstlerpersönlichkeiten, die in anspruchsvollen Vorspielen gecastet wurden, spielen in konstanter Besetzung und musizieren mit so bekannten Solisten wie der Sopranistin Jessye Norman, den Pianisten Mikhail Pletnev und Jewgenij Kissin, den Geigern Thomas Zehetmair und Vadim Repin oder den Cellisten Boris Pergamenschikow und YoYo Ma. Nach 12-jähriger Konzerttätigkeit ist die Kremerata ein weltweit gefeiertes Ensemble.
Gidon Kremer, geboren in Riga, erhielt bereits im Alter von vier Jahren ersten Violinunterricht in der Familie. Als Meisterschüler von David Oistrach am Moskauer Konservatorium öffnete sich ihm eine glänzende Karriere in der ganzen Welt. Die Liste der gewonnenen Wettbewerbe und Ehrungen ist lang. Gidon Kremer spielt auf einer Geige von Nicola Amati aus dem Jahr 1641.


Programm:
Antonio Vivaldi„Der Frühling“ aus die „Vier Jahreszeiten“ für Vibraphon und Streicher
Philip Glass„Four American seasons“ für Violine und Streicher
Raminta Serksnyte„Midsummernightsong“
Verschiedene Komponisten„GidonSunSounds“




Sonntag, 03. März 2013

30 Jahre Konzertreihe Eckernförde
Semper Brass Dresden
Mathias Schmutzler Trompete und Leitung



Trompeten:Siegfried Schneider - Tobias Willner - Gerd Graner
Horn:Andreas Langosch – Erich Markwart
Posaunen:Uwe Voigt, Jürgen Umbreit, Frank van Nooy, Mathias Franz
Tuba:Lukas Dressel
Schlagzeug:Alexander Peter

Mathias Schmutzler, 1960 in Chemnitz geboren, erhielt zunächst Flöten- und Klavierunterricht, nebenbei erlernte er beim Vater das Trompetenspiel. Nach einer Ausbildung zum Instrumentenbauer studierte er an der Dresdner Musikhochschule im Hauptfach Trompete. Vom Solotrompeter an der Dresdner Philharmonie wechselte er 1999 in die gleiche Position an der Staatskapelle.

Das Blechbläserensemble Semper Brass Dresden wurde 1994 gegründet und debütierte im gleichen Jahr im Rahmen eines Kammerkonzertes in der Semperoper Dresden. Unter der künstlerischen Leitung von Mathias Schmutzler, eines der besten Trompeter dieser Zeit, hat das Ensemble viele Erfolge feiern können. Virtuosität gepaart mit einem weichen, runden Klangbild sind das Markenzeichen dieser Formation von Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Semper Brass verfügt über ein breitgefächertes Repertoire von Werken des Barock und der Renaissance bis hin zu zeitgenössischer Musik und Jazz. Nicht zuletzt die Arrangements von Ensemblemitglied Frank van Nooy verleihen dem Ensemble einen unverwechselbaren Sound.


Programm:

Auf dem Programm stehen Werke von:

Marc Antoine CharpentierWilliam Brade
Giovanni CroceMichael Praetorius
Johann Sebastian BachClaudio Bramieri
William ByrdGeorg Friedrich Händel
Felix Mendelssohn-BartholdySergeij Rachmaninov
John Lennon/Paul McCartneyJan Koetsier

Bei Bedarf wird für dieses Konzert die große Bestuhlung der Stadthalle vorgenommen.




Donnerstag, 18. April 2013

Shin-Heae Kang - Klavier


Shin-Heae Kang

Die deutsche Pianistin koreanischer Herkunft Shin-Heae Kang wurde 1987 in Kiel geboren. Sie begann im Alter von zwei Jahren nach Gehör zu spielen und erhielt bereits im Alter von drei Jahren ersten Klavierunterricht. Mit sechs Jahren wurde sie dann als bisher jüngste Vorstudentin an der Musikhochschule Lübeck aufgenommen. Nach dem Abitur am Max- Planck-Gymnasium in Kiel, das sie mit Auszeichnung absolvierte, studierte sie an der Musikhochschule in Hannover, unter anderen bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Ihr Studium schloss sie mit der Bestnote ab und erhielt für ihre Diplomarbeit eine besondere Auszeichnung.

Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte Shin-Heae im Alter von fünf Jahren, bereits mit neun Jahren gab sie ihr erstes Klavierkonzert mit Orchester. Mit zwölf Jahren debütierte sie mit dem 1. Klavierkonzert von Felix Mendelssohn- Bartholdy in der Berliner Philharmonie zusammen mit den Berliner Symphonikern. Nach weiteren Konzerten in bedeutenden Zentren der Musik folgten Einladungen zu renommierten Festivals wie dem Kissinger Sommer, dem Classix-Festival in Braunschweig, dem Bodensee-Festival. Im Jahr 2008 erhielt sie eine Einladung aus den USA zu einem Konzert in San Juan (Puerto Rico) und einem Meisterkurs.

Besondere künstlerische Impulse erhält Shin-Heae Kang durch Martha Argerich, die sie auch in diesem Jahr zu ihrem Festival „Progetto Martha Argerich“ nach Lugano einlud. Teile des Klavierabends, den sie in der dortigen Kirche San Rocco gab, wird Shin-Heae auch im Eckernförder Konzert spielen.


Programm:
Franz SchubertWanderer Fantasie in C-Dur
Robert SchumannFranz Liszt: Widmung
Johannes BrahmsVariationen über ein Thema von Paganini op. 35
Franz LisztRhapsodie Espagnole




Mittwoch, 15. Mai 2013

Göttinger Symphonie Orchester
Serge Zimmermann - Violine
Leitung - Christoph-Mathias Mueller



Serge Zimmermann - Violine
Leitung - Christoph-Mathias Mueller

Das Göttinger Symphonie Orchester zählt angesichts seiner 150-jährigen Geschichte bundesweit zu den traditionsreichsten Orchestern und ist mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr einer der erfolgreichsten Klangkörper im mittel- und norddeutschen Raum. Herausragende Dirigenten und Solisten von internatio-nalem Rang gehören seit seiner Gründung im Jahr 1862 zu seinen musikalischen Weggefährten. Namen wie Richard Strauss, Ferruccio Busoni, Max Reger, die Gebrüder Jochum, Sir Georg Solti und Wilhelm Kempff finden sich ebenso in den Gästebüchern wie Gidon Kremer, Martha Argerich, Heinrich Schiff, Rudolf Buchbinder und andere mehr.

Christoph-Mathias Mueller, seit 2005 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Orchesters, dirigiert seine „Göttinger“ jede Saison in mehr als 60 Konzerten. Die Presse ist begeistert, für welch „frischen Wind“ er beim Orchester gesorgt hat. Nach einem mit summa cum laude abgeschlossenen Violinstudium in Basel erlangte er auch einen Master of Music im Dirigieren an der Universität von Cincinnati/USA. Gastauftritte führten ihn u.a. zum Cairo Symphony Orchestra, zur Oper Straßburg und zum „Russian National Orchestra“.

Serge Zimmermann, 1991 in Köln als Sohn einer Musikerfamilie geboren, gab bereits im Jahr 2000 sein Orchester-Debüt mit einem Violinkonzert von Mozart. Mittlerweile musiziert er mit so bedeutenden Klangkörpern wie den Bamberger Symphonikern, dem Philharmonia Orchestra London, der Tschechischen Philharmonie und dem Pittsburgh Symphony Orchestra. Namhafte Festivals verpflichteten den jungen Geiger.


Programm:
Béla BartókUngarische Skizzen-Fünf Bilder aus Ungarn Sz 97
Sergej ProkofjewKonzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63
N. Rimski-KorsakowScheherazade op.35




 
 

Impressum: Konzertreihe Eckernförde e.V., Wilhelm-Lehmann-Str. 8a, 24340 Eckernförde. Tel.: 0 4351/41811, Fax.: 04351/43613. Vorstand Karin Lucke

 
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