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Programm Saison 2009/2010
Montag, 21. September 2009 Norddeutsche Philharmonie Rostock

Montag, 9. November 2009

Fauré-Quartett+Viola und Kontrabass
Dienstag, 19. Januar 2010 Tammuz Klavierquartett

Montag, 15. Februar 2010

Eva Kupiec - Klavier
Montag, 8. März 2010 Martin Stadtfeld - Klavier
Jan Vogler - Violoncello
Freitag, 23. April 2010

Sinfonia Varsovia
Tamaki Kawabuko - Violine
Mittwoch, 26. Mai 2010 Deutsche Streicherphilharmonie
Asya Fateyeva - Saxophon

 



Montag, 21. September 2009 Norddeutsche Philharmonie Rostock
Leitung: Niklas Willén



Die Wurzeln einer Orchesterkultur in der Hansestadt Rostock reichen weit in die Geschichte der alten Universitätsstadt zurück. Die Norddeutsche Philharmonie Rostock ist das größte und leistungsfähigste Sinfonieorchester des Landes Mecklenburg Vorpommern. Im Jahre 1897 gegründet, kann die Philharmonie auf eine lange, erfolgreiche Geschichte verweisen. Das Orchester ist weit über die Grenzen des Landes bekannt und tritt bei namhaften Festivals auf. Nach zwei Jahren ohne Chefdirigenten ist die Suche nach dem neuen Generalmusikdirektor abgeschlossen. Mit dem Schweden Niklas Willén gehen die Rostocker in die neue Saison. In Eckernförde wurde das Orchester bereits kurz nach der Wende unter dem Dirigenten Michael Zilm gefeiert. Seit Ende der 90-er Jahre prägten Michail Jurowski und Wolf Dieter Hausschild als Generalmusikdirektoren sowie Bernhard Klee als erster Gastdirigent das Rostocker Musikleben. Trotz mehrfacher schmerzhafter Kürzungen des Budgets durch die öffentliche Hand konnten die Rostocker Musiker ihren herausragenden Leistungsstand über all die Jahre bewahren.

Im Jahre 2009 wurde Niklas Willén zum Generalmusikdirektor und Chefdirigenten des Volkstheaters und der Norddeutschen Philharmonie Rostock berufen. Willén ist der führende schwedische Dirigent seiner Generation. von 2003 - 2006 war er Chefdirigent des Sonderjyllands Symfoniorkester. Dem Royal Stockholm Philharmonic war er drei Jahre als Principal Guest Conductor verbunden. Regelmäßig dirigiert er die großen Orchester in Norwegen und Finnland. Er leitete Opern- und Ballettproduktionen an der Königlichen Oper in Stockholm, der Norwegischen Oper und am Opernhaus Göteborg.

Programm:

Hans Eklund

Music for Orchestra
Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 92,"Oxford-Sinfonie"
Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 4, e-Moll, op. 98

Montag, 9. November 2009 Fauré Quartett
Erika Geldsetzer - Violine
Sascha Frömbling - Viola
Konstantin Heidrich - Violoncello
Dirk Mommertz - Klavier
Vladimir Mendelssohn - Viola
Nabil Shehata - Kontrabaß


Die Musiker des Fauré Quartetts haben sich als Studenten an der Karlsruher Musikhochschule getroffen. Als "Quartet in Residence" sind sie Ihrer Hochschule weiterhin verbunden. Heute konzertiert das Fauré Quartett, mittlerweile eines der renommiertesten deutschen Kammermusikensembles, auf den bedeutendsten internationalen Podien. Wichtige Impulse bei der musikalischen Arbeit erhielt das Ensemble durch Wolfgang Jahn, Ulf Hoelscher und das Alban Berg Quartett, von dem es vier Jahre in Köln kontinuierlich betreut wurde. Mit einem Plattenvertrag der Deutschen Grammophon erschienen im Mozartjahr 2005 die beiden Klavierquartette des Komponisten, 2008 zwei Klavierquartette von Johannes Brahms.

Für das Konzert in Eckernförde hat sich das Quartett Verstärkung geholt. Der Bratscher Vladimir Mendelssohn, geboren in Rumänien, studierte Viola und Komposition in Bukarest. Neben seiner Professur für Kammermusik am Paris Conservatoire unterrichtet er zusätzlich in Den Haag, Essen und Bologna. Seit 2005 ist er Künstlerischer Direktor des Kuhmo Chamber Music Festival in Finnland. Nabil Shehata, Solokontrabassist der Berliner Philharmoniker, musiziert mit so bedeutenden Partnern wie Daniel Barenboim und Thomas Quasthoff. Er gibt Meisterkurse in Japan, Israel und Europa. Seit 2007 besetzt er eine Professur an der Musikhochschule in München.

Programm:

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Sextett für Violine, 2 Violen, Violoncello, Kontrabass und Klavier
D-Dur op. 110
Johannes Brahms Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60


Dienstag, 19. Januar 2010 Tammuz Klavierquartett

Daniel Gaede - Violine
Volker Jacobsen - Viola
Gustav Rivinius - Violoncello
Oliver Triendl - Klavier

Zum Tammuz Quartett haben sich vier erstklassige, sehr erfahrene Kammermusiker zusammengetan. Das Debütkonzert erfolgte auf renommiertem Podium bei den Schwetzinger Festspielen. Schon das zweite Konzert fand im Concertgebouw Amsterdam statt. Viele Komponisten haben sich der Gattung Klavierquartett angenommen, im Konzertsaal fand die Gattung lange Zeit nicht die gebührende Beachtung. Es war und ist das Anliegen der Musiker, das Klavierquartett-Projekt in die Zukunft zu tragen.
Der Geiger Daniel Gaede war auch nach seiner Wahl zum Konzertmeister der Wiener Philharmoniker als Solist und Kammermusiker aktiv. Er blieb den Wienern sieben Jahre treu, konzentrierte sich danach nur noch auf seine solistischen und kammermusikalischen Ziele und seine Professur in Nürnberg.
Der Bratschist Volker Jacobsen widmete sich früh der Kammermusik, wurde durch seine Arbeit mit Mitgliedern der Quartette Emerson String, Juilliard und Alban Berg geprägt. Er war Gründungsmitglied des Artemis Quartetts. Seit 2007 besetzt er eine Professur an der Musikhochschule Hannover, ist Lehrer bei internationalen Meisterkursen und gefragter Kammermusikpartner.
Der Cellist Gustav Rivinius wurde als erster deutscher Musiker beim internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Seitdem führten ihn Konzerte zu renommierten Orchestern in der ganzen Welt. Er unterrichtet als Professor an der Musikhochschule Saarbrücken.
Der Pianist Oliver Triendl etablierte sich in den letzten Jahren als äußerst vielseitige Künstlerpersönlichkeit. Als leidenschaftlicher Kammermusiker konzertierte er mit vielen herausragenden Musikern.

Programm:

Ludwig van Beethoven Klavierquartett Es-Dur op. 16
Anders Eliasson Fogliame
Antonin Dvorák Klavierquartett Nr. 2 Es-Dur op. 87


Montag, 15. Februar 2010 Ewa Kupiec

Klavier

Die Pianistin Ewa Kupiec studierte u. a. in Kattowitz, an der Warschauer Chopin-Akademie und der Royal Academy of Music in London. Der künstlerische Durchbruch gelang ihr mit dem Gewinn des ARD-Musikwettbewerbs in der Kategorie Klavier-Cello im Jahr 1992. Ihr Spiel ist eine seltene Mischung aus Temperament, Gefühl und schier grenzenloser Technik. "Eine wahre Offenbarung", schwärmte der Komponist Witold Lutoslawski von ihrer Virtuosität und Individualität. Engagements führten sie nicht nur zu den wichtigsten Festivals Europas, sondern auch zum Leipziger Gewandhausorchester, zum Kölner Gürzenich-Orchester und den Münchner Philharmonikern. Zudem spielte sie mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Stockholmer Philharmonic und dem Royal Philharmonic Orchestra.
Aus Anlaß des 200. Geburtstages von Frédéric Chopin widmet sich Ewa Kupiec seinem Werk in besonderer Weise. "Auf dem Zenit" ist das Programm des Eckernförder Konzerts überschrieben, in dem Werke mit Opuszahlen von 39 - 49 zu Gehör kommen.

Programm:


Frédéric Chopin

"Auf dem Zenit"

Scherzo cis-Moll op.39
Vier Mazurkas op. 41
Walzer As-Dur op. 42
Tatantella As-Dur op. 43
Polonaise Fis-Moll op. 44
Prélude Cis-Moll op. 45
Ballade As-Dur op. 47
Zwei Nocturnes op. 48
Fantasie f-Moll op. 49


Montag, 8. März 2010 Jan Vogler - Violoncello
Martin Stadtfeld - Klavier


Die Verpflichtung dieser herausragenden Musiker haben wir der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Verein der Musikfreunde Flensburg zu verdanken. Jan Vogler, der mit Frau und zwei Töchtern sowohl in Dresden als auch in New York lebt, begann seine Karriere im Alter von 20 Jahren als erster Konzertmeister Violoncello bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 1997 gab er diese Position auf, um sich auf seine solistischen Aufgaben zu konzentrieren.Er konzertierte 2008 mit der Sächsischen Staatskapelle unter Fabio Luisi in Dresden und New York. Mit dem New York Philharmonic trat er als Solist in New York und zur Wiedereröffnung der Frauenkirche in Dresden auf. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Moritzburg Festival. Seit 2008 ist Jan Vogler auch Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Sehr erfolgreich ist auch seine kammermusikalische Zusammenarbeit mit dem Pianisten Martin Stadtfeld. Nach "Jugend musiziert" gewann Martin Stadtfeld 2001 den Klavierwettbewerb "Nikolai Rubinstein" in Paris. 2002 hat er dann als erster bundesdeutscher Pianist den Internationalen Bachwettbewerb in Leipzig für sich entschieden. Der erste Preis dieses Wettbewerbs, der 14 Jahre nicht vergeben worden war, öffnete dem jungen Pianisten die Türen zu den wichtigsten Konzertpodien. Konzertauftritte führten ihn mittlerweile in die bedeutendsten Kulturzentren Europas, der USA und Japans. Höchste Aufmerksamkeit erweckten seine zahlreichen CD-Einspielungen.

Programm:

Johann Sebastian Bach Italienisches Konzert BWV 971
Gambensonate Nr. 2 D-Dur BWV 1028
György Kurtág Kurze Stücke für Cello solo
Johann Sebastian Bach Gambensonate Nr. 1 G-Dur BWV 1027
Gambensonate Nr. 3 g-Moll BWV 1029


Freitag, 23. April 2010 Sinfonia Varsovia

Tamaki Kawakubo - Violine


"Die Arbeit mit keinem Orchester gab mir so viel Genugtuung wie meine Arbeit als Solist und Dirigent mit dem Orchester Sinfonia Varsovia". So beschrieb Yehudi Menuhin sein Musizieren mit dem Orchester aus Warschau. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein permanentes Streicherensemble mit Holzbläsergruppe und Yehudi Menuhin als erstem Gastdirigenten. Konzerttourneen in die USA und Kanada folgten kurz nach der Gründung. Weitere Einladungen aus Deutschland, Frankreich, Italien und dem ganzen übrigen Europa kamen hinzu. Die Festivals in Salzburg, Aix-en-Provence, Montreux, Pablo Casals und Schleswig-Holstein (Konzert in Eckernförde mit Justus Frantz) waren Stationen auf der Erfolgsleiter. Die besten Dirigenten der Welt standen am Pult des Orchesters und viele hervorragende Solisten konnte die Sinfonia Varsovia begleiten. Mehr als 200 CDs wurden produziert. Der Komponist und Dirigent Krysztof Penderecky Wurde nach mehreren Jahren der Zusammenarbeit 1987 zum musikalischen, später zum künstlerischen Direktor berufen.
Tamaki Kawakubo begann im Alter von 5 Jahren ihr Violinstudium in Los Angeles, studierte später bei Dorothy Delay an der Juillieard School, beendete vor kurzem ihr Studium bei Zakhar Bron in Zürich. Sie ist 2. Preisträgerin des Tschaikowsky Wettbewerbs 2002 und Gewinnerin des "Internationalen Violin-Wettbewerbs Pablo Sarasate" 2001. Sie trat mit den bedeutendsten Orchestern in den USA auf, in Deutschland gastierte sie beim Sinfonie Orchester Berlin unter E. Inbal und beim MDR-Sinfonieorchester unter Fabio Luisi. Höhepunkt der vergangenen Sommer war ihre kammermusikalische Zusammenarbeit mit Christoph Eschenbach beim Schleswig-Holstein Musikfestival.

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart

Cassatione G-Dur, KV 63
Johann Sebastian Bach


Konzert für Violine a-Moll, BWV 1041 Wolfgang Amadeus Mozart


Konzert für Violine Nr. 5 A-Dur, KV 219
Sinfonie A-Dur, KV 201


Mittwoch, 26. Mai 2010 Deutsche Streicherphilharmonie

Michael Sanderling - Leitung
Asya Fateyeva - Saxophon

Die Deutsche Streicherphilharmonie
ist das Spitzenensemble der Musikschulen aus ganz Deutschland. die 11- bis 19-jährigen Musikerinnen und Musiker gehören zu den Besten ihres Fachs. Bei aller individuellen Virtuosität potenziert sich die Musikbegeisterung der jungen Künstler in der philharmonischen Besetzung durch die gemeinschaftliche Hingabe an die Musik. Gegründet anlässlich der "X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973" in Ost-Berlin als zentrales Jugendstreichorchester der Musikschulen der DDR, wurde das Orchester schon bald als "Rundfunk-Musikschulorchester" mit Produktionen und Sendungen Beauftragt. Als "Patenorchester" begleiten Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin die Streicherphilharmonie als Dozenten der einzelnen Stimmgruppen. Nach Eckernförde kommt das Orchester direkt von den Dresdner Musikfestspielen.
Seit 2003 leitet Michael Sanderling das Orchester, der bereits im Jahr zuvor als Solist bei der Spanien-Tournee des Orchesters hervorgetreten und kurzfristig als Dirigent eingesprungen war. Der Cellist Michael Sanderling genießt inzwischen auch als Konzertdirigent einen hervorragenden Ruf. 2006 wurde er zum Chefdirigenten und künstlerischen Leiter der Kammerakademie Potsdam ernannt. Neben seiner Professur für Violoncello in Frankfurt wird er zunehmend von bedeutenden Orchestern in aller Welt als Dirigent verpflichtet.
Solistin im Konzert für Saxophon von Alexander Glasunow ist die 1990 in der Ukraine geborene Asya Fateyeva. "Einfühlsames, nuancenreiches Spiel, samtweicher Ansatz, beinahe beängftigende Virtuosität, sprühende Vitalität, sinnliche Ausdruckskraft, Leidenschaft, Temperament; Respekt - da fehlt nichts mehr, um in der Weltspitze mitzuspielen". Das ist die Meinung der Experten. Trotz ihrer Jugend hat sie bei neun internationalen Wettbewerben den ersten Platz belegt.

Programm:

Benjamin Britten Simple Symphony op. 4
Alexander Glasunow Konzert für Saxophon Es-Dur
Peter Tschaikowsky Souvenir de Florence

 
 
 
 

Impressum: Konzertreihe Eckernförde e.V., Wilhelm-Lehmann-Str. 8a, 24340 Eckernförde. Tel.: 0 4351/41811, Fax.: 04351/43613. Vorstand Karin Lucke

 
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