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| Montag, 21. September 2009 |
Norddeutsche Philharmonie Rostock Leitung: Niklas Willén |
Die Wurzeln einer Orchesterkultur in der Hansestadt Rostock reichen weit in die Geschichte der alten
Universitätsstadt zurück. Die Norddeutsche Philharmonie Rostock ist das größte und leistungsfähigste
Sinfonieorchester des Landes Mecklenburg Vorpommern. Im Jahre 1897 gegründet, kann die Philharmonie auf
eine lange, erfolgreiche Geschichte verweisen. Das Orchester ist weit über die Grenzen des Landes bekannt
und tritt bei namhaften Festivals auf. Nach zwei Jahren ohne Chefdirigenten ist die Suche nach dem neuen
Generalmusikdirektor abgeschlossen. Mit dem Schweden Niklas Willén gehen die Rostocker in die neue
Saison. In Eckernförde wurde das Orchester bereits kurz nach der Wende unter dem Dirigenten Michael Zilm
gefeiert. Seit Ende der 90-er Jahre prägten Michail Jurowski und Wolf Dieter Hausschild als Generalmusikdirektoren
sowie Bernhard Klee als erster Gastdirigent das Rostocker Musikleben. Trotz mehrfacher
schmerzhafter Kürzungen des Budgets durch die öffentliche Hand konnten die Rostocker Musiker ihren
herausragenden Leistungsstand über all die Jahre bewahren.
Im Jahre 2009 wurde Niklas Willén zum Generalmusikdirektor und Chefdirigenten des Volkstheaters und
der Norddeutschen Philharmonie Rostock berufen. Willén ist der führende schwedische Dirigent seiner Generation.
von 2003 - 2006 war er Chefdirigent des Sonderjyllands Symfoniorkester. Dem Royal Stockholm Philharmonic war
er drei Jahre als Principal Guest Conductor verbunden. Regelmäßig dirigiert er die großen Orchester in
Norwegen und Finnland. Er leitete Opern- und Ballettproduktionen an der Königlichen Oper in Stockholm, der
Norwegischen Oper und am Opernhaus Göteborg.
Programm:
Hans Eklund
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Music for Orchestra |
Joseph Haydn
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Sinfonie Nr. 92,"Oxford-Sinfonie" |
Johannes Brahms
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Sinfonie Nr. 4, e-Moll, op. 98 |
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| Montag, 9. November 2009 |
Fauré Quartett |
Erika Geldsetzer - Violine Sascha Frömbling - Viola Konstantin Heidrich - Violoncello |
Dirk Mommertz - Klavier Vladimir Mendelssohn - Viola Nabil Shehata - Kontrabaß |
Die Musiker des Fauré Quartetts haben sich als Studenten an der Karlsruher Musikhochschule getroffen.
Als "Quartet in Residence" sind sie Ihrer Hochschule weiterhin verbunden. Heute konzertiert das
Fauré Quartett, mittlerweile eines der renommiertesten deutschen Kammermusikensembles, auf den bedeutendsten
internationalen Podien. Wichtige Impulse bei der musikalischen Arbeit erhielt das Ensemble durch Wolfgang Jahn,
Ulf Hoelscher und das Alban Berg Quartett, von dem es vier Jahre in Köln kontinuierlich betreut wurde.
Mit einem Plattenvertrag der Deutschen Grammophon erschienen im Mozartjahr 2005 die beiden Klavierquartette
des Komponisten, 2008 zwei Klavierquartette von Johannes Brahms.
Für das Konzert in Eckernförde hat sich
das Quartett Verstärkung geholt. Der Bratscher Vladimir Mendelssohn, geboren in Rumänien, studierte Viola
und Komposition in Bukarest. Neben seiner Professur für Kammermusik am Paris Conservatoire unterrichtet er
zusätzlich in Den Haag, Essen und Bologna. Seit 2005 ist er Künstlerischer Direktor des Kuhmo Chamber Music Festival
in Finnland. Nabil Shehata, Solokontrabassist der Berliner Philharmoniker, musiziert mit so bedeutenden
Partnern wie Daniel Barenboim und Thomas Quasthoff. Er gibt Meisterkurse in Japan, Israel und Europa. Seit 2007
besetzt er eine Professur an der Musikhochschule in München.
Programm:
Felix Mendelssohn-Bartholdy
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Sextett für Violine, 2 Violen, Violoncello, Kontrabass und Klavier
D-Dur op. 110 |
| Johannes Brahms |
Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60 |
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| Dienstag, 19. Januar 2010 |
Tammuz Klavierquartett |
Daniel Gaede - Violine Volker Jacobsen - Viola
Gustav Rivinius - Violoncello Oliver Triendl - Klavier |
Zum Tammuz Quartett haben sich vier erstklassige, sehr erfahrene Kammermusiker zusammengetan.
Das Debütkonzert erfolgte auf renommiertem Podium bei den Schwetzinger Festspielen. Schon das zweite
Konzert fand im Concertgebouw Amsterdam statt. Viele Komponisten haben sich der Gattung Klavierquartett
angenommen, im Konzertsaal fand die Gattung lange Zeit nicht die gebührende Beachtung. Es war und ist das
Anliegen der Musiker, das Klavierquartett-Projekt in die Zukunft zu tragen. Der Geiger Daniel Gaede war auch nach
seiner Wahl zum Konzertmeister der Wiener Philharmoniker als Solist und Kammermusiker aktiv. Er blieb den
Wienern sieben Jahre treu, konzentrierte sich danach nur noch auf seine solistischen und kammermusikalischen
Ziele und seine Professur in Nürnberg. Der Bratschist Volker Jacobsen widmete sich früh der
Kammermusik, wurde durch seine Arbeit mit Mitgliedern der Quartette Emerson String, Juilliard und Alban Berg
geprägt. Er war Gründungsmitglied des Artemis Quartetts. Seit 2007 besetzt er eine Professur an der
Musikhochschule Hannover, ist Lehrer bei internationalen Meisterkursen und gefragter Kammermusikpartner.
Der Cellist Gustav Rivinius wurde als erster deutscher Musiker beim internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in
Moskau mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Seitdem führten ihn Konzerte zu renommierten Orchestern in der ganzen
Welt. Er unterrichtet als Professor an der Musikhochschule Saarbrücken. Der Pianist Oliver Triendl etablierte
sich in den letzten Jahren als äußerst vielseitige Künstlerpersönlichkeit. Als leidenschaftlicher Kammermusiker
konzertierte er mit vielen herausragenden Musikern.
Programm:
| Ludwig van Beethoven |
Klavierquartett Es-Dur op. 16 |
| Anders Eliasson |
Fogliame |
| Antonin Dvorák |
Klavierquartett Nr. 2 Es-Dur op. 87
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| Montag, 15. Februar 2010 |
Ewa Kupiec |
Die Pianistin Ewa Kupiec studierte u. a. in Kattowitz, an der Warschauer Chopin-Akademie und der
Royal Academy of Music in London. Der künstlerische Durchbruch gelang ihr mit dem Gewinn des ARD-Musikwettbewerbs
in der Kategorie Klavier-Cello im Jahr 1992. Ihr Spiel ist eine seltene Mischung aus Temperament, Gefühl und
schier grenzenloser Technik. "Eine wahre Offenbarung", schwärmte der Komponist Witold Lutoslawski von ihrer
Virtuosität und Individualität. Engagements führten sie nicht nur zu den wichtigsten Festivals
Europas, sondern auch zum Leipziger Gewandhausorchester, zum Kölner Gürzenich-Orchester und den
Münchner Philharmonikern. Zudem spielte sie mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Stockholmer
Philharmonic und dem Royal Philharmonic Orchestra. Aus Anlaß des 200. Geburtstages von Frédéric Chopin
widmet sich Ewa Kupiec seinem Werk in besonderer Weise. "Auf dem Zenit" ist das Programm des Eckernförder
Konzerts überschrieben, in dem Werke mit Opuszahlen von 39 - 49 zu Gehör kommen.
Programm:
Frédéric Chopin
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"Auf dem Zenit"
Scherzo cis-Moll op.39 Vier Mazurkas op. 41 Walzer As-Dur op. 42 Tatantella As-Dur op. 43
Polonaise Fis-Moll op. 44 Prélude Cis-Moll op. 45 Ballade As-Dur op. 47 Zwei Nocturnes op. 48
Fantasie f-Moll op. 49 |
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| Montag, 8. März 2010 |
Jan Vogler - Violoncello
Martin Stadtfeld - Klavier |
Die Verpflichtung dieser herausragenden Musiker haben wir der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit
dem Verein der Musikfreunde Flensburg zu verdanken. Jan Vogler, der mit Frau und zwei Töchtern sowohl in
Dresden als auch in New York lebt, begann seine Karriere im Alter von 20 Jahren als erster Konzertmeister Violoncello
bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 1997 gab er diese Position auf, um sich auf seine solistischen Aufgaben
zu konzentrieren.Er konzertierte 2008 mit der Sächsischen Staatskapelle unter Fabio Luisi in Dresden und
New York. Mit dem New York Philharmonic trat er als Solist in New York und zur Wiedereröffnung der Frauenkirche in
Dresden auf. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Moritzburg Festival. Seit 2008 ist Jan
Vogler auch Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Sehr erfolgreich ist auch seine kammermusikalische Zusammenarbeit
mit dem Pianisten Martin Stadtfeld. Nach "Jugend musiziert" gewann Martin Stadtfeld 2001 den Klavierwettbewerb
"Nikolai Rubinstein" in Paris. 2002 hat er dann als erster bundesdeutscher Pianist den Internationalen Bachwettbewerb in
Leipzig für sich entschieden. Der erste Preis dieses Wettbewerbs, der 14 Jahre nicht vergeben worden war, öffnete
dem jungen Pianisten die Türen zu den wichtigsten Konzertpodien. Konzertauftritte führten ihn mittlerweile
in die bedeutendsten Kulturzentren Europas, der USA und Japans. Höchste Aufmerksamkeit erweckten seine zahlreichen
CD-Einspielungen.
Programm:
| Johann Sebastian Bach |
Italienisches Konzert BWV 971 Gambensonate Nr. 2
D-Dur BWV 1028 |
| György Kurtág |
Kurze Stücke für Cello solo |
| Johann Sebastian Bach |
Gambensonate Nr. 1 G-Dur BWV 1027
Gambensonate Nr. 3 g-Moll BWV 1029 |
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| Freitag, 23. April 2010 |
Sinfonia Varsovia |
| Tamaki Kawakubo - Violine |
"Die Arbeit mit keinem Orchester gab mir so viel Genugtuung wie meine Arbeit als Solist und Dirigent mit dem
Orchester Sinfonia Varsovia". So beschrieb Yehudi Menuhin sein Musizieren mit dem Orchester aus
Warschau. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein permanentes Streicherensemble mit Holzbläsergruppe und Yehudi Menuhin als erstem
Gastdirigenten. Konzerttourneen in die USA und Kanada folgten kurz nach der Gründung. Weitere Einladungen
aus Deutschland, Frankreich, Italien und dem ganzen übrigen Europa kamen hinzu. Die Festivals in Salzburg, Aix-en-Provence,
Montreux, Pablo Casals und Schleswig-Holstein (Konzert in Eckernförde mit Justus Frantz) waren
Stationen auf der Erfolgsleiter. Die besten Dirigenten der Welt standen am Pult des Orchesters und viele
hervorragende Solisten konnte die Sinfonia Varsovia begleiten. Mehr als 200 CDs wurden produziert.
Der Komponist und Dirigent Krysztof Penderecky Wurde nach mehreren Jahren der Zusammenarbeit 1987 zum
musikalischen, später zum künstlerischen Direktor berufen. Tamaki Kawakubo begann im Alter
von 5 Jahren ihr Violinstudium in Los Angeles, studierte später bei Dorothy Delay an der Juillieard School,
beendete vor kurzem ihr Studium bei Zakhar Bron in Zürich. Sie ist 2. Preisträgerin des
Tschaikowsky Wettbewerbs 2002 und Gewinnerin des "Internationalen Violin-Wettbewerbs Pablo Sarasate" 2001. Sie trat mit den bedeutendsten
Orchestern in den USA auf, in Deutschland gastierte sie beim Sinfonie Orchester Berlin unter E. Inbal
und beim MDR-Sinfonieorchester unter Fabio Luisi. Höhepunkt der vergangenen Sommer war ihre kammermusikalische
Zusammenarbeit mit Christoph Eschenbach beim Schleswig-Holstein Musikfestival.
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart
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Cassatione G-Dur, KV 63 |
Johann Sebastian Bach
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Konzert für Violine a-Moll, BWV 1041
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Wolfgang Amadeus Mozart
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Konzert für Violine Nr. 5 A-Dur, KV 219 Sinfonie A-Dur, KV 201
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| Mittwoch, 26. Mai 2010 |
Deutsche Streicherphilharmonie |
| Michael Sanderling - Leitung |
| Asya Fateyeva - Saxophon |
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Die Deutsche Streicherphilharmonie ist das Spitzenensemble der Musikschulen aus ganz Deutschland.
die 11- bis 19-jährigen Musikerinnen und Musiker gehören zu den Besten ihres Fachs. Bei aller
individuellen Virtuosität potenziert sich die Musikbegeisterung der jungen Künstler in der
philharmonischen Besetzung durch die gemeinschaftliche Hingabe an die Musik. Gegründet anlässlich
der "X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973" in Ost-Berlin als zentrales Jugendstreichorchester der
Musikschulen der DDR, wurde das Orchester schon bald als "Rundfunk-Musikschulorchester" mit Produktionen und Sendungen Beauftragt.
Als "Patenorchester" begleiten Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin die Streicherphilharmonie
als Dozenten der einzelnen Stimmgruppen. Nach Eckernförde kommt das Orchester direkt von den
Dresdner Musikfestspielen. Seit 2003 leitet Michael Sanderling das Orchester, der bereits im Jahr zuvor als
Solist bei der Spanien-Tournee des Orchesters hervorgetreten und kurzfristig als Dirigent eingesprungen war.
Der Cellist Michael Sanderling genießt inzwischen auch als Konzertdirigent einen hervorragenden Ruf. 2006 wurde er
zum Chefdirigenten und künstlerischen Leiter der Kammerakademie Potsdam ernannt.
Neben seiner Professur für Violoncello in Frankfurt wird er zunehmend von bedeutenden Orchestern in aller
Welt als Dirigent verpflichtet. Solistin im Konzert für Saxophon von Alexander Glasunow ist die 1990
in der Ukraine geborene Asya Fateyeva. "Einfühlsames, nuancenreiches Spiel, samtweicher Ansatz,
beinahe beängftigende Virtuosität, sprühende Vitalität, sinnliche Ausdruckskraft,
Leidenschaft, Temperament; Respekt - da fehlt nichts mehr, um in der Weltspitze mitzuspielen".
Das ist die Meinung der Experten. Trotz ihrer Jugend hat sie bei neun internationalen Wettbewerben den
ersten Platz belegt.
Programm:
| Benjamin Britten |
Simple Symphony op. 4 |
| Alexander Glasunow |
Konzert für Saxophon Es-Dur |
| Peter Tschaikowsky |
Souvenir de Florence |
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